40 Jahre KT4D in Brandenburg an der Havel | Sonderfahrt 05. Oktober 2019

Anläßlich des Jubiläums "40 Jahre KT4D in Brandenburg an der Havel" veranstalteten die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH und die Freunde der Brandenburger Straßenbahn e. V. am 05. Oktober 2019 eine Foto-Sonderfahrt.

Infos: http://www.fdbs-ev.eu/index

Anlieferung KT4D in Kirchmöser


Geschichte:

Ab 1968 durfte die DDR aufgrund eines Beschlusses des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) keine Straßenbahnen und Omnibusse mehr herstellen. Die Straßenbahnen wurden somit in der Tschechoslowakei und Omnibusse in Ungarn gebaut. Damit entfiel auch die Neuzulieferung von Straßenbahnen für Brandenburg an der Havel. Um die Engpässe auf dem Straßenbahnsektor abzubauen, musste CKD Prag, als neuer Hersteller von Straßenbahnen, nochmals Bahnen nach Gothaer Bauart ins Programm nehmen und ausliefern. Um den stetig steigenden Beförderungsbedürfnissen in unserer Stadt gerecht zu werden, wurden gebrauchte Wagen aus anderen Städten wie Halle und Gera aufgekauft und nach Brandenburg transportiert. Für Städte mit enger Innenstadtbebauung wurden von CKD Prag Kurzgelenktriebwagen der Bauart KT4D konstruiert.

Nach der Erprobung mit zwei Testwagen in Potsdam begann 1977 die Serienproduktion. Für den Einsatz dieser Fahrzeuge wurde vom Fahrzeughersteller ein sogenanntes Phantomdrehgestell hergestellt, welches in den kleinen Straßenbahnstädten durch das gesamte Gleisnetz gezogen wurde. Mit diesem Phantomdrehgestell wurde die Hüllkurve des neuen Fahrzeugs in den Bogenbereichen markiert.

Nach diesen Messfahrten mussten an etlichen Gleisbögen und anderen Einengungen Begegnungsverbote verhängt werden. Bei späteren Gleisauswechslungen wurden diese den neuen Gegebenheiten angepasst.

Aus Sicherheitsgründen wurde für die Wendeschleife Kirchmöser wegen des Wendeschleifenradius von 15 Metern ein Befahrungsverbot für die Tatrafahrzeuge ausgesprochen. Dieses Verbot wurde 1998 nach einer Untersuchung und neuen Berechnungen aufgehoben. Für die alte Gördenbrücke sowie die Seegartenund Plauer Brücke bestanden durch die Brückenklassifizierung ebenfalls Befahrungsverbote.

Am 28. Mai 1979 traf der erste Tatrawagen auf dem Güterbahnhof Brandenburg ein. Der Zweite folgte einen Tag später. Bisher war die Entladung der Gotha-Wagen aufgrund des geringen Gewichtes kein Problem für die Verkehrsbetriebe. Die Wagen wurden mit einem Traktor vom Waggon gezogen und auf der Geschwister-Scholl-Straße um 90 Grad gedreht.
Die Tatrawagen hatten ein Leergewicht von 20 Tonnen. Die Straßenbahnwerkstatt hatte für die Entladung einen Schlitten aus U-Profilen gebaut, der unter die Wagen geschoben und mit einer Tatrazugmaschine der NVA mittels einer Rampe heruntergezogen wurde.

Die neuen Straßenbahnen wurden danach in der Werkstatt für die Brandenburger Einsatzbedingungen umgebaut. Zwischenzeitlich fand in Erfurt die Fahrschulausbildung statt. Die Freude über die neuen Wagen war aber leider nur kurz. Am 9. Juni 1979 ist der neue Tatrastraßenbahntriebwagen Nr. 171 durch Brandstiftung erheblich zerstört worden.

Als erstes Fahrzeug zeigte sich der neue Triebwagen mit der Nr. 170 am 4. Oktober 1979 den Fahrgästen auf der Straßenbahnlinie 3 zwischen Neust. Markt und Quenzbrücke. Nach baulichen Anpassungen im Gleisbereich konnte der Tatra-Wagen am 27. Januar 1980 auf allen Strecken eingesetzt werden.

 

 

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